Ausstellungen  aktuell.....

2. Koffermarkt   9. Oktober 2016

 

Edith Mahner

in der Gärtnerei "AUGARTEN - Kopf",  

Riedstrasse 19 Nenzing - Heimat,

6820 Frastanz

 

Am 09. Oktober 2016, ab 10:00 - 17:00 Uhr

 

Es ist es soweit, der "2. Koffermarkt", findet in der Gärtnerei "Augarten - Kopf" statt

 

Aquarellkarten quadratisch (15 x 15cm)

Notizbüchlein (17x7cm) & Kugelschreiber

Aquarell - Langkarten (11x23cm) & Kuvert


Ausstellungen .....

7. Bludenzer KulturNacht 2016

 

Ausstellung  

Edith Mahner

im Haus Mühlgasse 10/1, 6700 Bludenz

Beginn am 03. Juni 2016, ab 17:00 Uhr

 

Es ist es soweit, die "Bludenzer KulturNacht", findet wieder auf den schönsten Plätzen der Bludenzer Altstadt mit Chören, Blasmusikvereinen, Tanzgruppen, Literaten und bildenden Künstlern der Stadt und Region ihre 7. Auflage.   

 

 

P A P I E R   creativ

 

Die Bilder sind Collagen, worin sich Papier, Metall, Fäden, Gaze, Stoff und Wachs verbinden, sodass man vergisst, nach dem verwendeten Material zu fragen. Es entsteht dadurch ein Spannungsfeld, welches den Bildern etwas Geheimnisvolles verleiht.

 

 

 

 

Ausstellungen    1985 - 1992


v       1985   Landeck, Galerie Elefant,   „Textile Bilder“

v       1989   Bludenz, Kunst- und Kuklturclub der Region Bludenz,  „Licht - Erde - Sein“

v       1989   Bludenz, Walchsport

v       1990   Imst/Tarrenz, Museumsgalerie, „Bewegung“

v       1991   Götzis, Wirtschaftspark, „Farbe - Papier – Textil“

v       1992   Bludenz, Orangerie, „Neues textiles Schaffen“ 

v      1992   Bludenz, „Transparenz“


Bereits zu dieser Zeit beschäftigte ich mich mit vielen neuen Materialien, wie Draht, Papier, Tempotaschentücher, Wachs und auch an Bilderrahmen wurde experimentiert. Letztendlich entstanden daraus meine Plexiglasbilder. die ich 1992 in der Ausstellung "Transparenz" in Bludenz präsentierte.

 

Die Bilder waren von einer Durchsichtigkeit / Transparenz welche auch im damaligen Text der Einladung sehr gut veranschaulicht wurden:

 

"Die heutige Ausstellung soll mit dem Wort Transparenz in Verbindung gebracht werden. In Bildern in welchen sich Papier, Stoff, Draht, Fäden so verbinden, dass man vergisst nach dem verwendeten Material zu fragen. Großzügig und schwerelos bleibt die Transparenz im Raum. Es geht um eine Leichtigkeit, ein Durchscheinen um Helle zu erwirken.

 

Ein wichtiger Satz war zu dieser Zeit für mich - und hat heute noch Bestand -

er stammt von Adolf Hölzl und lautet:

                         

"Soll Neues gefunden werden, so müssen Grenzen des Altbekannten überschritten werden." 


Die nächsten Jahre waren von einem Wechsel der bisher bevorzugten Techniken bestimmt. Ab jetzt waren Gips, Sand und Farbpigmente die bestimmenden Materialien.  Es war meine Zeit der Körperbilder, fragile Gebilde, eine reduzierte Bildsprache, trotzdem war es mein tiefster Wunsch, harmonische Bilder zu gestalten.

 

 

Diese Zeit spiegelte sich in den

 

 

AUSSTELLUNGEN 1995 – 1999

 

v       1995   Bludenz, Orangerie, „Neues Arbeiten“

v       1996   Bludenz, Im Schopf bei Jacky,  „Kunstobjekte und Bilder“

v       1997   Bludenz, Orangerie,  „Körperzeichen“

 Anlässlich „10 Jahre Praxis Dr. Claudia Scheinhütte“ stellte ich neben dem Entwurf der Einladungskarte, diese auch her. Als Highlight gab es eine sehr beachtliche Ausstellung mit unerwartet großem Erfolg.


v       1998   Bludenz, Praxis Dr. Scheinhütte „10 Jahre Praxis Dr. Claudia Scheinhütte“


v       1999   Bludenz, Praxis Dr. Scheinhütte,  „Auf Draht“ 



Nach diesen erfolgreichen Jahren folgte der große Umbruch in meiner Kreativität und Experimentierfreudigkeit. Auf Papier arbeitete ich ja schon immer, ich sah es jedoch immer als fertiges Mittel zum Zweck. Das absolut Neue war, nun schöpfte ich das Papier welches ich für meine Projekte verwendete selbst. Dazu fanden die unterschiedlichsten Materialien, vom Gras über Heu, Blaukraut Karotten und Zwiebelschalen, weiters Tagetesblüten und Servietten Verwendung. Niemand konnte sich vorstellen, wie daraus Bilder entstehen konnten. Diese Arbeiten waren die Aufwendigsten in meinen bisherigen Schaffen.

 

Kurz erklärt:

 

Der Arbeitsvorgang geht sehr klassisch vor sich. Erst wird die Pulpe (Faserbrei) hergestellt, der in einer Bütte (Wanne) so vorbereitet wird, dass mit einem Schöpfrahmen der Faserbrei zu einem neuen Bogen Papier geschöpft wird. Durch abgautschen und abschließendem Pressen entsteht ein neuer Bogen Papier.

Meine eigentliche Stärke liegt aber im Gestalten und Ausarbeiten einzelner Papierschichten, diese Schichten lassen durch übereinanderschöpfen verschiedenster Pulpen Bilder entstehen, wobei untere Schichten durch obere Schichten durchscheinen.

Dadurch bekommen die Bilder etwas Harmonisches, Ruhiges und Ausdruckstarkes. 

 

AUSSTELLUNGEN  2001 - 2004

v      2001   Bludenz, Praxis Dr. Scheinhütte „Papier kreativ

v      2001   Bregenz, Finanzberatung Hepp, „Papier anders

v     2002   Bürs, Jägerhaus,  „Papier kreativ

v    2004    Bludenz, Praxis Dr. Scheinhütte, „Papier im Experiment“ 


In den folgenden Jahren absolvierte ich die Heilpädagogische Schule in Götzis und in Innsbruck sechs Semester zur Ausbildung als Mal- und Gestaltungstrainerin.

Papier beschäftigt mich auch heute noch immer und es kam Wellpappe dazu.

Die nächsten Ausstellungen folgten:

AUSSTELLUNG  2013 – heute

 

v      2013 Nüziders, Ordination Dr. Dressel „Körperhaftes“

v      2013 Bad Soden / Salmünster, Deutschland, „Strukturen“ 

 

Mein Interesse setzt sich in der Umsetzung, flaches Gemälde als dreidimensionale Objekte - meine Würfel - erstehen zu lassen, fort. Meist sind es mehrere Würfel nebeneinander, die wenn sie gedreht werden ein vollkommen neues, anderes Bild ergeben. Teilweise verlängern die Würfel die Flächen der Bilder in Höhe und Tiefe.

 

Im Augenblick liegt mein Focus im sammeln neuer Ideen. Ich male, zeichne und arbeite mit kleineren Formaten. 

 

Abschließend zu meinem Rückblick möchte ich Ihnen ein Gedicht von Gerhard Hauptmann nahebringen, es hat mich immer fasziniert:

 

DAS PAPIERENE ZEITALTER

 
Ich bin Papier, du bist Papier

Papier ist zwischen dir und mir

Papier der Himmel über dir

die Erde unter dir Papier

willst du zu mir und ich zu dir

hoch ist die Mauer aus Papier

doch endlich bist du dann bei mir

drückt mein Papier an dein Papier

so ruhen Herz an Herzen wir

denn auch die Liebe ist Papier

und unser Hass ist auch Papier

und zweimal zwei ist nicht mehr vier

 ich schwöre dir es ist PAPIER !

                                    Hauptmann 1908  

 

 


EIN NEUER ABSCHNITT:

 

Im Herbst 2015 habe ich meine aktive Laufbahn als Pädagogin beendet, vermehrt möchte ich mich jetzt wieder meiner Liebe der Malerei, dem Zeichnen und dem Gestalten widmen.

 

Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Teilnahme an einer Gemeinschaftsausstellung in Dornbirn.